Wer in Tulsa County lebt, hat sicher schon bemerkt, dass unser Wetter unberechenbar ist. Von plötzlichen Kälteeinbrüchen bis hin zu heißen, feuchten Sommern – die Kenntnis der Klimazone Ihrer Pflanzen kann für Ihren Garten entscheidend sein. Wenn Sie die USDA-Klimazone von Tulsa kennen, können Sie Pflanzen auswählen, die besser an unser Klima angepasst sind und so die Grundlage für einen langfristig erfolgreichen Garten schaffen.
USDA-Pflanzenhärtezone
Laut der USDA-Pflanzenhärtezonenkarte, Das Ballungsgebiet von Tulsa liegt überwiegend in der Winterhärtezone 7a, wobei einige umliegende Gebiete in die Zone 6b fallen, wo die Wintertiefsttemperaturen gelegentlich −23 °C erreichen können. Was die Hitzetoleranz betrifft, so erlebt Tulsa lange, heiße Sommer und fällt typischerweise in die Hitzezone 6b–7a mit durchschnittlich 90–120 oder mehr Tagen pro Jahr mit Temperaturen über 30 °C – ein wichtiger Faktor bei der Auswahl hitzebeständiger Pflanzen.


Containervorbereitung und Bepflanzung
Reinigen Sie gebrauchte Pflanzgefäße vor dem Umtopfen und überlegen Sie sich, wie die Pflanzen darin angeordnet werden sollen. Decken Sie das Abflussloch mit einem feinmaschigen Sieb oder einem anderen durchlässigen Material wie einem Kaffeefilter ab und füllen Sie das Gefäß bis etwa 2,5 cm unter den Rand mit Erde. Passen Sie die Tiefe des Wurzelballens gegebenenfalls an, sodass die oberste Wurzel jeder Pflanze mit der Oberfläche der Blumenerde abschließt. Drücken Sie die Pflanzen leicht an. Gießen Sie die Pflanzen zum Schluss gründlich an.
Luftzirkulation und Abstände
Dieses Thema wird vielleicht weniger beachtet, aber Luftzirkulation und Pflanzabstand sind entscheidend für einen erfolgreichen Garten. Stehen die Pflanzen zu dicht beieinander, kann es aufgrund von Luftstau zu Schädlingsbefall kommen. Hitze oder Wind können Sämlinge oder Jungpflanzen schädigen, und Herbizide können von Nachbargrundstücken verweht werden. Abhilfe schaffen beispielsweise Barrieren, Zäune, Sträucher, Rankhilfen und ausreichend Pflanzabstand.
Kenne dein Sonnenlicht
Sind Ihnen in der Gärtnerei schon einmal die Etiketten mit der Aufschrift „Volle Sonne“ oder „Halbschatten“ aufgefallen und haben Sie sich gefragt, was das genau bedeutet? In der folgenden Tabelle können Sie beim nächsten Pflanzenkauf nachschauen, um sicherzustellen, dass Ihre Pflanzen genau die richtige Menge oder den richtigen Teil des Sonnenlichts erhalten.
| Volle Sonne | 6 oder mehr Stunden |
| Teils Sonne | 4-6 Stunden |
| Halbschatten | 2-4 Stunden |
| Schatten | Weniger als 2 Stunden |
Folgende Begriffe werden ebenfalls verwendet:
- Leichter Schatten: gefleckter Schatten oder zeitweiser Schatten unter lichten Baumkronen.
- Mäßiger Schatten: überwiegend reflektiertes Licht, wie beispielsweise auf Waldböden.
- Starker Schatten: ohne direkte Sonneneinstrahlung
Boden
Es gibt verschiedene Bodenarten, jede mit ihren eigenen, einzigartigen Eigenschaften. Die Kenntnis dieser Eigenschaften hilft Ihnen, die beste Bodenart für Ihre Pflanzen auszuwählen.
- Sandig: Auswaschbar, trocknend, leicht zu bearbeiten, gute Bewurzelung.
- Ton: Schlechte Drainage, schwer zu bearbeiten, schlechte Wurzelbildung, fruchtbar.
- Lehmig: Freie Zirkulation von Wasser und Luft. Gute Wasserspeicherung. Fruchtbar, geringer Widerstand bei der Bodenbearbeitung.
Tipp: Organische Substanz verbessert sandige und lehmige Böden.
Mit einem Tropfentest können Sie prüfen, ob der Boden trocken genug für die Bearbeitung ist. Wenn Sie die Fläche zum ersten Mal nutzen, mieten oder leihen Sie sich eine Motorhacke und lockern Sie den Boden bis zu einer Tiefe von 30 cm auf. Entfernen Sie Unkraut, indem Sie es mit einer Hacke hacken, umgraben und harken oder von Hand ausreißen. Geben Sie 5 cm organischen Dünger hinzu und arbeiten Sie ihn gründlich in den Garten ein. Ist der Boden eben genug, verwenden Sie eine Motorhacke (z. B. Mantis), andernfalls eine Grabegabel. Wenn Sie Samen aussäen, achten Sie darauf, dass die Bodenstruktur feiner ist als für Jungpflanzen.
Abschließende Gartentipps
- Nehmen Sie alle drei bis vier Jahre eine Bodenprobe und lassen Sie diese untersuchen.
- Düngemittel in der empfohlenen Art und Weise/Menge ausbringen.
- Verwenden Sie nach Möglichkeit organische Materialien wie Kompost.
- Verwenden Sie die in Oklahoma empfohlenen Pflanzensorten.
- Entfernen Sie überschüssige Sämlinge frühzeitig, solange sie noch klein und leicht zu handhaben sind. So haben die verbleibenden Pflanzen genügend Platz, um richtig zu wachsen.
- Vermeiden Sie übermäßiges Spazierengehen oder Gartenarbeiten, wenn Laub und Erde nass sind.
Alle Informationen in diesem Blogbeitrag wurden freundlicherweise von OSU Extension – Tulsa Master Gardeners zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen zu Tulsa Master Gardeners finden Sie unter [Link einfügen]. www.tulsamastergardeners.org.